CRRT CiCa









ACTH im Labor Becker (EDTA, sofort abzentrifugieren und einfrieren)
https://www.labor-becker.de/leistungsverzeichnis/3664/acth
Cortisol: Serum
https://www.labor-becker.de/leistungsverzeichnis/3872/cortisol




Burch-Wartofsky:
https://www.mdcalc.com/calc/3816/burch-wartofsky-point-scale-bwps-thyrotoxicosis

Fachinfo
Thiamazol 40 mg inject. Henning
Die Therapie des durch eine schwere Überfunktion bedingten Komazustandes (thyreotoxische Krise) erfolgt neben anderen allgemein üblichen Maßnahmen der Notfallmedizin (Intensivpflege, Infektbekämpfung, Betarezeptorenblocker) vor allem mit einer intravenösen Gabe von anfänglich 2 Ampullen Thiamazol 40 mg inject. Henning.
Anschließend folgt eine Dauerinfusion von 120 bis 240 mg Thiamazol pro 24 Stunden.
In bestimmten Fällen kann eine Plasmapherese oder die Thyreoidektomie (z. B. bei Iodkontamination) erforderlich werden.
In bestimmten Fällen, in denen die orale Behandlung nicht angebracht ist (mangelnde Resorption, unregelmäßige Tabletteneinnahme, Zustand nach einer Operation etc.), kann Thiamazol 40 mg inject. Henning in den einer oralen Medikation entsprechenden Dosen zwischen 10 und 40 mg pro Tag, je nach Schweregrad der Erkrankung, verabreicht werden.
https://www.fachinfo.de/fi/pdf/002077/thiamazol-henning-r




Bei einer manifesten Hyperthyreose ist die Therapieindikation klar gegeben.
Die initiale Therapieerfolgt medikamentös mit Thyreostatika vom Thioamidtyp (Thiamazol und
Carbimazol) oder mit Propylthiouracil (PTU). Carbimazol und Thiamazol werden 1-mal
täglich verabreicht, wohingegen PTU aufgrund der kürzeren Halbwertszeit 2- bis 3-mal täglich
gegeben wird. Die initiale Dosis richtet sich unter anderem nach der Einschätzung des Schwere-
grads der Hyperthyreose, dem Schilddrüsenvolumen und dem Vorliegen einer Jodbelastung. In
Abhängigkeit vom Ausmaß der Hyperthyreose sind folgende Erstdosierungen gebräuchlich:
Thiamazol 10–30 mg täglich
Carbimazol 15–45 mg täglich
Hepatitis und Agranulozytose zählen zu den schwersten thyreostatikabedingten Nebenwir-
kungen. Sie treten durchschnittlich in den ersten ein bis eineinhalb Monaten nach Therapiebeginn
auf. Eine 2-wöchentliche Kontrolle des Differenzialblutbilds und der Leberwerte scheint
daher in den ersten 6 Wochen sinnvoll.
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